Thomas Otto


 Werder(Havel)

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 Vita

1969 geboren in Potsdam
1990-93 Ausbildung zum Werkzeugmacher
1993-96 Abitur
1996-98 Ausbildung in Gestaltung und Zeichnen bei der Berliner Künstlerin Inge H. Schmidt
1999-07 Studium an der HKD Halle Burg Giebichenstein, Bildhauerei / Schwerpunkt Metall
seit 2008 tätig als freischaffender Künstler
Stipendium der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt
Realisierung der Edelstahlplastik „Knotenpunkt“ für den Rathausplatz in Rosenberg
Mitwirkung bei anderen Kunstprojekten


Ausstellungsverzeichnis (Auswahl)

2025 „Kopfsache" Skulpturengarten Funnix 14.07 - 01.09.2025
2022 16. Skulptura „Mensch und Moderne“, Wasserburg am Bodensee
2019 „Mannsbilder“ Skulpturengarten Dümmer See
2018 Schloss Wiligrad, Schwerin -29.04.2018
2017 art - figura, Schwarzenberg 1.09. - 3.11.2017
2016 Metallische Giganten, Forum Form Clemenswerth (FFC), Schloss Clemenswerth 01.03.-
30.10.2016
2015 Paris, Hótel de Ville "Design & Artisanat d'art - Berlin et Paris exposent leurs créateurs" vom
02.02.-21.02.2015
2014 Berliner Liste vom 18. - 21.09.2014, Postbahnhof am Ostbahnhof
2013 20. Intenationaler Bildhauerworshop Skulpturenpark Katzow 02.06. - 22.06.2013
2012 "bac 1st 2012" 04.09-10.09.
2012 Ostrale'012 Internationale Ausstellung Zeitgenössischer Künste 13.06 - 16.06.
2012 Skulpturenpark Barmstedt 26. - 28.5.
2012 „Artbreit" Kunst und Skulpturen in Marktbreit
2011 Art Brandenburg 4. - 6.11.2011
2011 Schwerin, Freilichtmuseum vom 25.06. - 14.08.2011
2011 Schallstadt-Mengen Skulpturenpark "Bambutopia" vom 04.06. - 01.10.2011
2009 Potsdam „Kunstallee“
2008 Galerie im Volkspark / Halle
2008 Eisenhüttenstadt „Doppelschicht“
2003 Halle, „Grosse Kunstausstellung Halle/Saale 2003“

    Über mich

    Meine künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Linie, Raum und Material. Metall ist für mich nicht nur ein Werkstoff, sondern ein aktiver Partner im Entstehungsprozess: Es setzt Widerstände, gibt Grenzen vor und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten. Ausgehend vom zeichnerischen Denken entwickle ich Skulpturen, die häufig wie dreidimensionale Zeichnungen erscheinen – in manchen Arbeiten so, als seien sie aus einem einzigen, fortlaufenden Linienzug entstanden.

    Ein zentrales Gestaltungsmittel ist für mich das bewusste Weglassen von Material. Freiräume und Negativräume sind keine Leerstellen, sondern aktive Bestandteile der Form. Sie lassen Licht und Blick hindurch, öffnen die Skulptur in den Raum und erzeugen Spannung zwischen Präsenz und Abwesenheit. In diesem Wechselspiel wird das Unsichtbare ebenso bedeutend wie das Sichtbare.

    Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Figuration. Thematisch beschäftigen sie sich mit Emotionen, inneren Kämpfen sowie archetypischen menschlichen und tierischen Ausdrucksformen. Die Skulptur wird dabei zu einem Ort verdichteter Erfahrung, in dem Kraft und Verletzlichkeit, Bewegung und Stillstand gleichzeitig präsent sind.

    Der Entwurfsprozess verbindet klassische Handzeichnung, digitale 3D-Modellierung und handwerkliche Metallbearbeitung. Diese Kombination ermöglicht mir, künstlerische Freiheit mit technischer Präzision zu verbinden – eine wesentliche Voraussetzung für dauerhaft gedachte Arbeiten im öffentlichen und architektonischen Raum.

    Meine Skulpturen entwickeln eine eigene räumliche Dramaturgie. Sie verändern sich mit Licht, Standort und Blickwinkel und entfalten ihre Wirkung nicht auf einen Blick, sondern im Gehen, Umrunden und erneuten Wahrnehmen.