Thomas Otto


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Portfolio

Kopf eines Kriegers III

2mm Stahlblech, 2025, 275 x 295 x 350mm



Der Kopf eines Kriegers ist eine expressive figürliche Arbeit aus fragmentierten Metallflächen. Die Skulptur verzichtet auf ein geschlossenes Volumen und entsteht aus Linien und Flächen, die sich zu einem Gesicht fügen. Öffnungen und Negativräume durchbrechen die Form und machen innere Spannung sichtbar.

Der geöffnete Mund und die angespannten Gesichtszüge erinnern an eine Boxerstudie, an einen Moment körperlicher und emotionaler Konzentration. 

Stille

2mm Stahlblech, 2014

  • 600 x 200 x 1100mm

Kabuki

2mm Stahlblech

  • 1200 x 600 x 1100mm

V2_1

2mm Steelsheet

  • 275 x 295 x 400mm

Welle, 2014

2mm Stahlblech, 1200 x 1000 x 1500mm

Gestiftet von der Stahlstiftung Eisenhüttenstadt.

Die Arbeit entstand im Rahmen der Kooperation von Stadt Eisenhüttenstadt, ArcelorMittal und Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein.

Boxerstudie

Stahlblech, 2011

  • 1800 x 500 x 740mm

Stierkopf

Stahlblech, 2013, Skulpturenpark Katzow

  • 5100 x 5500 x 7400mm

Platzhirsch

Aluminium, 2016 Schloss Clemenserth, Sögel, 4200 x 2800 x 5900mm



Der monumentale Platzhirsch wurde für die Parkanlagen von Schloss Clemenswerth entwickelt und nimmt Bezug auf die historische Funktion des barocken Jagdschlosses. Der über fünf Meter hohe Hirschkopf verbindet zeichnerische Entwürfe, digitale 3D-Planung und handwerkliche Metallbearbeitung. Aus Skizzen und einem digitalen Modell wurden die Blechteile softwaregestützt abgeleitet, die endgültige Form entstand jedoch erst im manuellen Biegen und Montieren.

Die Skulptur vereint figurative Lesbarkeit mit struktureller Offenheit, kontextbezogen im Außenraum.

Scout 

3mm Stahlblech

  • 1200 x 1000 x 2500mm

Knotenpunkt, 

Edelstahl, 2008 Rosenberg (Baden), 2100 x 3200 x 1600mm

Die Edelstahlplastik "Knotenpunkt" steht als Symbol der Verbindung zwischen den Menschen, den Religionen und den Kulturen. Dies manifestiert sich in ihrer verschlungenen Form, aus der Erde hervortretend und nach Windungen, wie sie auch das Leben schreibt, wieder in die Erde zurückkehrend.

Unvollendeter Hirschkopf

60mm Aluminiumrohr

  • 1900 x 1100 x 600mm

roter Stierkopf 

2mm Stahlblech, emailliert

Fusion 

2mm Stahlblech

  • 2200 x 1100 x 1300mm

Über mich

Meine künstlerische Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Linie, Raum und Material. Metall ist für mich nicht nur ein Werkstoff, sondern ein aktiver Partner im Entstehungsprozess: Es setzt Widerstände, gibt Grenzen vor und eröffnet zugleich neue Möglichkeiten. Ausgehend vom zeichnerischen Denken entwickle ich Skulpturen, die häufig wie dreidimensionale Zeichnungen erscheinen – in manchen Arbeiten so, als seien sie aus einem einzigen, fortlaufenden Linienzug entstanden.

Ein zentrales Gestaltungsmittel ist für mich das bewusste Weglassen von Material. Freiräume und Negativräume sind keine Leerstellen, sondern aktive Bestandteile der Form. Sie lassen Licht und Blick hindurch, öffnen die Skulptur in den Raum und erzeugen Spannung zwischen Präsenz und Abwesenheit. In diesem Wechselspiel wird das Unsichtbare ebenso bedeutend wie das Sichtbare.

Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Abstraktion und Figuration. Thematisch beschäftigen sie sich mit Emotionen, inneren Kämpfen sowie archetypischen menschlichen und tierischen Ausdrucksformen. Die Skulptur wird dabei zu einem Ort verdichteter Erfahrung, in dem Kraft und Verletzlichkeit, Bewegung und Stillstand gleichzeitig präsent sind.

Der Entwurfsprozess verbindet klassische Handzeichnung, digitale 3D-Modellierung und handwerkliche Metallbearbeitung. Diese Kombination ermöglicht mir, künstlerische Freiheit mit technischer Präzision zu verbinden – eine wesentliche Voraussetzung für dauerhaft gedachte Arbeiten im öffentlichen und architektonischen Raum.

Meine Skulpturen entwickeln eine eigene räumliche Dramaturgie. Sie verändern sich mit Licht, Standort und Blickwinkel und entfalten ihre Wirkung nicht auf einen Blick, sondern im Gehen, Umrunden und erneuten Wahrnehmen.